Biomüll

Die Biotonne wird im 14-tägigen Rhythmus geleert. Zusätzlich kann man ein Gefäß für 5 € im Monat beantragen. Das ist vor allem für die Sommermonate zu empfehlen.

Aus den gesammelten Bioabfällen wird wertvoller Kompost, Flüssigdünger und Biogas hergestellt. Deshalb ist es wichtig, dass nur die „richtigen“ Dinge in der Biotonne landen. Unsere Biotonne ist kein Allesfresser sondern ernährt sich ausschließlich vegetarisch. Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Brot- und Gebäckreste, Gartenabfälle, Sägemehl, Heu schmecken ihr genau so gut wie Unkraut. Sogar vom Buchsbaumzünsler befallene Pflanzen dürfen hinein.

Bauchweh beziehungsweise Probleme in der Vergärungsanlage gibt’s mit Plastiktüten (auch keine kompostierbaren), tierischen Lebensmittelresten, Getränkekartons, Kohle und Asche, Kehricht, Tierstreu, Fäkalien oder Windeln.

Mit den folgenden Tipps rund um die Nutzung der Biotonne kommen Sie gut durch alle Witterungsverhältnisse:

Für die warmen Monate:

  • Stellen Sie die Biotonne im Sommer möglichst an einen schattigen Standort
  • Bei Madenbefall geben Sie Salz, Kalk- oder Gesteinsmehl in die Tonne
  • Schichten Sie zwischendurch Heu, getrocknetes Gras oder Sägemehl in die Biotonne um Faulgase abzudichten und Abfälle zu entfeuchten

Für die kalte Jahreszeit:

  • Geben Sie etwas zerknülltes Zeitungspapier oder Reisig auf den Gefäßboden. Das verhindert ein Festfrieren der Abfälle.
  • Lassen Sie nasse Abfälle gut abtropfen oder wickeln Sie diese in eine dünne Schicht Zeitungspapier.

Und: Mülltonnen müssen Sie grundsätzlich nicht auswaschen – falls Sie Ihr Gefäß trotzdem reinigen wollen, verzichten Sie bitte auf Chemie.